Als ich in meinem Ausguck unseres Piratenschiffes erwachte, schaute ich erstaunt. Wir lagen vor Anker in Frankfurt am Main. Doch das Leuchtsignal, was ich erspähte, war weiter weg als der Liegeplatz. Ich kletterte von meinem Mast und suchte den Kapitän, doch dieser war nicht an Bord. Hmmm….. was nun. Ach, schnell einen Zettel schreiben und an den Anleger heften und das Ruderboot dort lassen, falls ich noch nicht wieder da sein sollte. Nun setzte ich Segel und das Schiff segelte zur Batschkapp. Dort angekommen, nahm ich meine Knipskanonen in die Hand und ab zum Ultima Ratio Festival. Doch das Festival begann später, was nicht weiter schlimm war.

Als der Vorhang dann fiel, standen Hinayana auf der Bühne und zelebrierten eine Mischung aus Doom und Melodic Death Metal. Richtig ging die Post dann bei ihrem Song „Death Of The Cosmic“ ab. Als dann „Cold Conception“ angespielt wurde, war die Stimmung schon richtig aufgeheizt. Nach einer kurzen Umbauphase gaben die dann den Staffelstab an WOLFHEART ab. Diese gaben sofort Vollgas und feuerten aus allen Rohren. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Mannen aus Finnland die Batschkapp in eine Sauna verwandelten als „Strength and Valour“ angespielt wurde. Mit im Gepäck hatten sie auch ihr aktuelles Album „King Of The North“. Nach diesem Doppelpack brauchten die Metalheads auch erst einmal eine Pause und bewegten sich zu den Getränkeständen.

Nachdem alle gestärkt waren, kamen auch schon die norwegischen Progressiv Metaller von BORKNAGAR auf die Bühne. Diese brachten dann mit „The Rhymes Of The Mountain“ die Metalheads in Schwung. Zum Ende gab es dann noch „Up North“ und „Voice“ auf die Ohren. Doch nach 45 Minuten war dann aber der Auftritt der Norweger leider schon zu Ende. Sie übergaben dann den Staffelstab an die Finnen von INSOMNIUM. Die Melodic Death Metaller gaben mit „Karelia“ gleich zu Beginn schon Vollgas. Gefolgt von „Down With The Sun“ und „Pale Morning“ entzündeten sie ein wahres Feuerwerk der Extraklasse. Zum Ende hin gab es dann noch „The Primeval Dark“ und „While We Sleep“ auf die Ohren.

Nach gut einer Stunde wurde dann die Bühne umgebaut für die Mannen von MOONSPELL. Diese gaben wie alle Bands zuvor auch Vollgas und noch mehr. So gab es „Greater Good“ schon gleich zu Beginn auf die Ohren. Gefolgt von „Extinct“ und Finisterra“ war dies ein Mega Start des Headliners. Später gab es dann mit „Mephisto“ und „Alma Mater“ zwei Mega Songs auf die Ohren. Den Abschluss bildete dann ihr „Full Moon Madness“, was die Metalheads noch einmal so richtig ins Schwitzen brachte. Dann war die Megaparty leider vorbei. Die Metalheads strömten noch einmal an die Merchstände bevor sie dann den Heimweg antraten. Ich packte meine Knipskanonen ein und begab mich zum Anleger, wo unser Piratenschiff vor Anker lag und erspähte meinen Kapitän. Da gibt bestimmt Ärger, ging mir durch den Kopf doch ob es gekracht hat das erfahrt ihr später, euer Wilder Vogel.

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