Moin moin, meine Freunde des guten Musikgeschmacks. Wenn man auf Festivals geht, dann findet man immer sein persönliches Highlight neben den Großen Bands. So war es dieses Jahr auch, denn mich hat eine Band so richtig geflasht. Die Brothers of Metal, aus Schweden haben sich die Ehre bei Rock am Stück 2019 gegeben. Ich gestehe, ich kannte die Band bis dahin nicht, was vermutlich daran liegt, dass Sie erst Ihr zweites Konzert in Deutschland gaben. Was macht diese Band jetzt so besonders fragt Ihr euch, dass der Rock Opi was darüberschreibt.

Was mich und bestimmt auch euch an der Band gefallen wird ist, dass sie einem Genre wieder mächtig Leben eingehaucht haben, denn mit Ihnen lebt der True Metal wieder voll auf. Man erkennt immer wieder zusammenhänge mit Bands, die schon lange in diesem Genre zu Hause sind oder an Odins Tafel in Walhalla Speisen. So trifft man auf Passagen die an Blind Guardian, Manowar, Sabaton und Van Canto erinnern könnten. Mit der Stimme von Ylva Eriksson und den wechselnden männlichen Stimmen ist eine Mischung aus Härte und Klargesang gefunden worden, was die Band definitiv auszeichnet. So ist auch Ihr Album „Prophecy Of Ragnarök“ ein grandioses Werk. Man wird langsam in eine Geschichte aus der nordischen Mythologie geführt, um am Ende mit viel Power in die Schlacht zu ziehen.

Die Highlights auf dem Album war für mich eindeutig „Defenders of Valhalla“ denn dort ist die Kombination der männlichen und weiblichen Stimmen so grandios aufeinander abgestimmt, dass es Spaß macht diesen Song zu hören. Der andere Song, der sich in meinen Kopf gebrannt hat, ist „Fire Blood And Steel.“ Grandioser Stimmungsaufbau und man wird mit in die finale Schlacht genommen. Daher kann ich nur sagen, Leute kauft euch das Album es lohnt sich und wenn Ihr die Band live erleben könnt dann gebt Gas, es lohnt sich. Aber wie immer gilt am Ende, was weiß euer Opi schon, macht euch selbst ein Bild. Von daher, keep calm, rock up your life und bang your head.

Moin moin, meine Freunde des guten Musikgeschmacks. Euer Opi hat durchs Regal geschaut und überlegt, welche Band er euch heute aufs Auge drückt. Nun ja, man kann einfach sagen, dass die Band die Geschichte des Rock und Metal, um spezifischer zu sein, des Southern Rock, geprägt hat wie keine andere. Richtig wir reden von Lynyrd Skynyrd.

Wenn man sich heute manche Band anschaut, dann sieht man einige mit drei Gitarren auf der Bühne stehen und davon sind meist 2 Liedgitarren dabei. Diesen Stil hat Lynyrd Skynyrd geprägt und neben den Rock und Blues-Rock Einflüssen gepaart mit klassischen Country Stils hat die Band, die sich in der High-School gegründet hat, aus Ronnie van Zant, Allen Collins, Gary Rossington, Nob Nurns und Larry Junstrom. Der Name, den viele nicht richtig schreiben oder aussprechen konnten, bekam die Band von Ihrem Sportlehrer Leonard Skinnerd. Hört sich zwar etwas komisch an, doch in den USA gibt es an den High-Schools auch hier und da eine Kleiderordnung, an die man sich zu halten hat. Das galt auch für den Haarschnitt und an diesen hatten sich die Jungs beim besten Willen nicht gehalten. Der Name war Programm und als Sie die Schule verliesen nannten Sie Ihre alte Band „The Noble Five“ einfach um und hieß zu Beginn wie Ihr alter Lehrer „Leonard Skinnerd“. In den USA kann es bei der direkten Verwendung des Namens einer Person für Werbetechnische Zwecke zu Problemen kommen, wenn man nicht dessen Einverständnis hat und so Namen sie alle Vokale raus und ersetzten diese durch ein „y“.

Der Name war gefunden und Ihr „Hell House“ wo sie probten, lag auf einer alten Farm bei Green Cove Springs. Nun ging es ans Werk und im Jahre 1968 begannen Sie mit den ersten Zaghaften Versuchen Populär zu werden. Sie hatten bei einem Band Contest gewonnen und durften eine Single in einem Tonstudio aufnehmen, doch diese war am Ende ein Ladenhüter und verdingte sich als Vorband bei vielen unterschiedlichen Bands. Johnny Johnson wurde auf die Band im Jahre 1971 aufmerksam und nahm Sie mit in sein Muscle Shoals Sound Studio wo Lynyrd Skynyrd erste richtige Studio Erfahrungen sammeln sollte. Ein Umbruch in der Band ging von statten und so übernahm Leon Wilkeson die Position am Bass ein und Rickes Medlocke übernahm die Drumsticks. Als die Band im Jahre 1973 zur Plattenfirma Sound of the South wechselten, kam Ed King als dritter Gitarrist dazu. Im Jahre 1974 wurde die Plattenfirma samt Lynyrd Skynyrd an MCA verkauft und Ihr Förderer, mit dem Sie drei Alben eingespielt hatten musste gehen.

Mit „Free Bird“ und dem pushen als Vorband von „The Who“ sorgten für den Aufstieg von „Lynyrd Skynyrd“ 1974 war es dann soweit und mit „Sweet Home Alabama“ vom Album „Second Helping“ eroberten die Jungs die Top Ten der US Charts. 1975 kam schon das nächste Album „Nuthin Fancy“ auf den Markt und dieses Mal schaffte es die ganze LP in die US Charts. Lynyrd Skynyrd hatte es geschafft und den Traum Wirklichkeit werden lassen, dass man alles schaffen kann, wenn man es nur will. Das Album „Gimme Back my Bullets“ aus dem Jahre 1976 war leider ein Flop und ein Dämpfer nach den ersten großen Erfolgen. Daraufhin gab es eine Veränderung in der Band und Steve Gaines nahm die Stelle am Bass ein. Ende 1976 sollte dann das Live Doppelalbum „One more from the  road“ erscheinen. Der Band wurde dafür mit drei Background Sängerinnen vervollständigt und der Erfolg kehrte zurück. Das Live Album schaffte es wieder in die Top Ten der Charts zu kommen.

Das Jahr 1977 sollte das Schicksalsträchtigste Jahr für Lynyrd Skynyrd werden. Sie nahmen Ihr sechstes Studio Album „Street Survivors“ auf und brachten das Album am 17 Oktober desselben Jahres auf den Markt. Drei Tage später stürzte Ihr Charterflugzeug ab und beim Absturz kamen Ronnie Van Zant, Steve Gaines, seine Schwester Cassie Gaines und der Bandmanager Dean Kilpatrick ums Leben. Die anderen Bandmitglieder überlebten schwer verletzt. Das Album wurde nur wenige Tage nach dem Album auf den Markt gebracht und wurde zum größten Erfolg der Band. Das Album schaffe es in die britischen LP Charts auf Platz 13 und in den USA auf Platz 5.

Reunion

Zehn Jahre nach dem Absturz war es Johnny van Zant, der Bruder des verstorbenen Ronnie van Zant, der die Band wieder neu aufbaute. Zu der Neuformation gehörten Rossington, Powell, King, Wilkeson und den Gitarristen Randall Hall. Er hätte gern auch Allen Collins wieder mit dabeihaben, doch dieser starb an den Folgen eines Autounfalls im Januar 1990. Es sollte eigentlich nur eine Revival Band sein aber wie es so in der Musikbranche so ist, stellt sich Erfolg eben doch wieder ein. Sie produzierten weiter Alben und gingen viel auf Tournee. 1991 kam die Scheibe Lynyrd Skynyrd auf den Markt diese schaffte es in die Top 100 der US Charts und hielt sich 16 Wochen. „The Last Rebel“ 1993, Endangered Species, 1994 und „Twenty“ ,1997 sind im typischen Lynyrd Skynyrd Stil gehalten um den Geist der verstorbenen Bandmitglieder am Leben erhält. Im Hinblick auf die Charts, blieben dieses Alben aber hinter den Erwartungen zurück.

1998 erschien die Live-Doppel-CD Lyve from Steel Town, die neben neuen Titeln und alten Klassikern auch zwei Radiointerviews und einige Videos für den PC enthält.

1999 erschien Edge of Forever. Hier haben sich die neuen Bandmitglieder Hughie Thomasson (vorher bei den Outlaws) und Ricky Medlocke (vorher Blackfoot) stark in die neuen Songs einbringen können. Ihr neuer Einfluss sorgte neben der harten Stimme von Johnny van Zant für einen frischen, rockigen Sound. Gleichzeitig gelang es aber, auch an die Tradition der alten Lynyrd-Skynyrd-Band anzuknüpfen.

In den Jahren bis 2006 geschahen weitere Umbesetzungen. So nahm Ean Evans die Stelle am Bass, für den im Jahre 2001 verstorbenen Leon Wilkeson, ein.

2006 verließ Hugh „Hughie“ Edward Thomasson Jr. die Band, um The Outlaws neu zu formieren. Seinen Platz als 3. Gitarrist nahm Mark „Sparky“ Matejka ein.

Die größte Ehrung erfuhr dann im März 2006, denn sie wurden in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Die Schicksalschläge hörten aber trotz dieser Ehrung nicht auf. Im September 2007 starb Thoamsson im Alter von 55 Jahren an einem Herzinfarkt, 2009 starb auch Billy Powell an einem Herzinfarkt. Bassist Ean Evans starb im selben Jahr an einem Krebsleiden. Und im April 2015 starb dann auch Bob Burns der langjährige Drummer der Band. Er wurde 64 Jahre alt. Anfang 2018 ging Lynyrd Skynyrd ein letztes Mal auf Tour, um sich dann endgültig aufzulösen.

Moin moin, meine Freunde des Musikgeschmacks. Ich habe heute mal durch meine CD Sammlungen geschaut und da viel mir doch glatt Accept in die Finger. Die wenigsten wissen, dass bevor die Band Accept auf dem Markt auftauchte, das Frontmann Udo Dirkschneider, Michi Wagner an der Gitarre, Rainer Bickehoer am Bass und Drummer Stefan Thimm 1968 das ins Leben gerufene Projekt “Band X“ in das 1971 auf der Bühne auftauchende „Accept“ umbenannt haben. Dies führte zu einer Reihe von Umbrüchen so dass durch den Austausch von Rainer Bickehoer gegen am Ende Peter Baltes, Drummer Stefan Thimm gegen am Ende Stefan Kaufmann und dem Einstieg von Wolf Hoffmann stand die erste feste Formation von Accept.

 Das Glück war Accept hold, denn bei den schon heute fast ausgestorbenen Band Contest´s wurde ein Produzent auf die noch junge Band aufmerksam und nahm sie unter Vertrag und brachte mit Ihnen das gleichnamige Album „Accept“ auf. Das Album kann man im Bereich des Hard Rocks ansiedeln, doch es kam nicht so richtig an. Auch ich habe dieses Album hier stehen und finde es nicht schlecht. 1980 nur ein Jahr später kahm das nächste Album „I´m a Rebel“ auf den Markt doch auch dieses Album wollte nicht richtig funktionieren.

Die band orientierte sich etwas um und ließ Elemente des „British Heavy Metal“ in das Album „Breaker“, im Jahre 1981, einfließen. Dies schien der richtige Weg zu sein, denn das Album kahm sehr gut an und sie waren auf einmal im Vorprogramm von unter anderem Judas Priest zu sehen, was sie natürlich im Bekanntheitsgrad nach vorne brachte. 1982 kam dann „Restless and Wild“ auf den Markt. Das Album ist deutlich in den Heavy Metal Bereich gerutscht und die Single Auskoppelung „ Fast as a Shark“ wurde ein Hit. Noch heute gilt Accept als die deutsche Heavy Metal Sensation überhaupt.

Das Album „Balls to the Wall“ hatte nach den harten Tönen wieder etwas mehr von den ersten melodischen Alben aus den Anfängen, doch ist dieses Album doch deutlicher besser und aufeinander abgestimmt gewesen, als die Werke aus den Anfängen. Das Album schaffte es am Ende Weltweit zum Erfolg zu werden und mehrere Goldene Schallplatten einzuheimsen.

Das Album „Metal Heart“ war ein ebenso großer Erfolg wie „Balls to the Wall“ und auch „Russian Roulette“ war ein großer Erfolg. Die Fan-Schar wuchs immer weiter und so erreichte „Russian Roulette“ es auch in den deutschen Album Charts auf Platz fünf zu klettern.

Jede Band macht in Ihrer Geschichte einen Fehler, der bei einigen schwerer wiegt als bei anderen. So wollte Accept mehr in die kommerzielle Richtung gehen, doch dies war mit Frontmann Udo Dirkschneider nicht machbar. Die Trennung sollte sich später als folgenschwerer Fehler herausstellen. Man holte David Reece als Nachfolger doch der Erfolg blieb aus. Deswegen löste sich die Band 1989 auf.

Die Reunion erfolgte im Jahre 1993 wieder mit Udo Dirkschneider, der Erfolg stellte sich wieder ein doch trotz des Erfolges vom Album „Predator“  im Jahre 1996 trennte sich die Band erneut, weil die Differenzen doch größer waren als man dachte. 2009 kehrten Accept dann wieder ins Studio zurück mit der Stimme von Mark Tornillo und Stefan Schwarzmann an den Drums. Das Album „Blood of the Nations“ sollte wieder ein Erfolg werden. Mit im Boot war Produzent Andy Sneap und es kehrte so langsam wieder Ruhe in die Band ein.

Ein wichtiger großer Schritt war im Mai 2010 der Wechsel zu Nuclear Blast mit denen ein langfristiger Plattenvertrag geschlossen wurde. Durch diesen Wechsel waren sie unter anderem als Vorgruppe von AC/DC unterwegs. Das führte am Ende zum großen Erfolg von „Blood of the Nations“ und Platz 6 in den Album Charts national, Platz 11 in Europa und international auf Rang 35.

Aber der Trend sollte so weitergehen. Accept brachte 2012 Das Album „Stalingrad“ auf den Markt und schaffte es neben dem Platz 4 in den deutschen Album Charts, das erste Mal in die Amerikanischen Top 100 der Billboard Charts zu gelangen. Ein Wahnsinns Erfolg für jede Band die das schafft. 2013 Ging es dann auf eine große Südamerika Tour und im August 2014 erschien das Album „Blind Rage“ was es an die Spitze der deutschen Album Charts schaffte. Im Dezember 2014 gab man seitens Accept bekannt, dass Hermann Frank und Drummer Stefan Schwarzmann die Band verlassen. Uwe Lulis nahm den Platz an der Gitarre ein und Christopher Williams übernahm die Drumsticks. Das Album „The Rise of the Chaos“ im Jahre 2017 war ein ebenso großer Erfolg, wie „Blind Rage“ und sollte vorerst das letzte Album von Accept sein. Wolf Hoffmann ist in der Zwischenzeit das letzte Member der Urbesetzung, denn 2018 verließ Peter Baltes die Band. Seid diesem Augenblick warten die Accept Fans auf ein neues Album

Aus der Ehe des Blues und des Hard Rocks, im Jahre 1970, entstand ein neues Genre das Ihr heute als Heavy Metal kennt. Unter diesem Namen gibt es heute sehr viele unterschiedliche Genres des Heavy Metal und deswegen sagt man, dass der Heavy Metal wie er im Jahre 1970 war klassischer Heavy Metal ist.

Geburtshelfer für dieses Genre des „Classic Metal“ waren ganz weit vorne Led Zeppelin, Black Sabbath und Deep Purple. Sie veränderten mit Ihrer individuellen Ausprägung den Hard Rock und durch die Einflüsse der harten Sounds, waren Sie die ersten Kinder des Heavy Metal. Black Sabbath waren mit Ihren langsamen Sounds und der düstern Ausprägung der Songs die Schöpfer des heutigen Doom Metal. Led Zeppelin und Deep Purple pflegten im Gegensatz zu Black Sabbath eine eher schnelle Spielweise und waren die ersten, denen man einen Bezug zum Speed Metal zuschreiben kann.
Eine klare Definition des Begriffs Heavy Metal wurde später erst benannt, denn anfangs war es nur eine andere Definition für noch Härtern Hard Rock. Die Bands der zweiten Generation waren es dann, die das Genre des Heavy Metal endgültig etablierten und festigten. Zu diesen Bands gehören die Scorpions, welche die erste, weltweit erfolgreiche Band aus einem nicht englisch Sprachigen Land waren. Zu Ihnen gesellen sich Judas Priest und Motörhead. Dank Judas Priest wurde auch die Modeszene dann langsam festgelegt, denn Sie traten in Lederoutfits mit Nieten auf, was heute aus der Heavy Metal Szene nicht mehr wegzudenken ist.

In den achtziger Jahren waren es dann Bands wie Iron Maiden, die den Heavy Metal richtig etablieren sollten. Mit „Number of the Beast“ und Ihrem Maskottchen „Dead Eddy“ waren Sie der Stern am Himmel des Heavy Metal. Man darf natürlich Def Leppard und Saxon nicht vergessen im Ring der Heavy Metal Götter.

Sie waren es die das Beste aus den ganzen Jahren des Heavy Metals bündelten. Heutzutage eher als Irrsinnige Gitarren Solis bezeichnet, war es das Gesicht des Heavy Metals wie man es heute noch kennt. Schnell kamen dann auch neue Themen aus der Welt der Fabeln und Mythen in das Genre und es entstand wieder eine neues Genre, denn diese Sounds kennt man heute unter dem Begriff des True Metal. Alte Geschichten von Kriegern wurden in Worte und Musik umgewandelt und so zieht man mit „William Wallace“ von Grave Digger in die Schlacht, hebt mit den „Warriors of the World United“ von Manowar gemeinsam sein Schwert in die Höhe. Der Heavy Metal ist heutzutage sehr vielschichtig geworden und wenn man die alten Götter fragen würde was Sie davon halten, würden Sie bestimmt die Hand heben und sagen, das ist Heavy Metal!

Wer den Hard Rock kennt, der weiß das Black Sabbath eine Größe der Anfangsphase des Hard Rocks war. Ihr Stil prägte die Anfangsphase des Hard Rocks und sie gelten als die Band, die den Heavy Metal mitbegründete. Das 1970 erschienene Album „Paranoid“ ist durch seine Vielschichtigkeit ein Klassiker in allen Rock und Metal Genres.

1968 war die Sternstunde in der Rockmusik. Black Sabbath wurde von Ozzy Ousbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward gegründet. Mit Ihrer Musik, die furchterregend sein sollten. Dies spiegelte sich in den düsteren Themen und den langsamen Rhythmen. Das erste Album Black Sabbath schaffte den Sprung in die britische Top Ten und konnte sich in den US Charts über ein Jahr lang halten. Die noch relativ unbekannte Band hatte es über Nacht geschafft mit dem ersten Album Geschichte zu schreiben.

Ihr zweites Album Paranoid aus dem Jahre 1970 entfachte dann ein Feuer in der Rockmusik, was man bis dato nicht gesehen hatte. Denn das Album schaffte es nur 8 Monate nach dem Erscheinen von dem Album Black Sabbath die Spitze der britischen Charts zu erobern und fast ein halbes Jahr zu halten. Das Album erhielt mehrfach Platin Schallplatten und eine goldene Schallplatte. Dank des Titelsongs „Paranoid“ verkaufte sich das Album satte vier Millionen Mal in den USA. Somit war es geschehen ein leuchtender Stern der Rockgeschichte war am Firmament erschienen. Der Band war nun klar welchen Stil an Musik sie machen wollten. Eingängiger Gesang gepaart mit Gitarren und Bassvarianten in einfacher Ausführung.

Die Nachfolgenden Alben wurden allesamt zum Erfolg und hielten sich viele Wochen in den britischen und amerikanischen Charts. Das Jahr 1978 war ein Wendepunkt in der Geschichte von Black Sabbath. Das Album „Never say die“ war das letzte Album mit Ozzy Osbourne und war genauso Chaotisch wie seine Entstehung. Da der Drogenkonsum in der Band sehr hoch war und Ozzy sich geweigert hatte die Songs seines zwischenzeitlich eingesprungenen Ersatzmanns zu singen, war die Improvisation der individuellen Köpfe doch gut. Das Album schaffte es auch den Goldstatus zu erreichen.

Man trennte sich im Jahr 1978 dann Schlussendlich von Ozzy und ersetzte Ihn durch Ronnie James Dio. Der Stil änderte sich nun und zu den klassischen Stilmitteln kamen jetzt zusätzliche Instrumente zum Zuge. So wurden neben Blasinstrumenten auch Keyboards und Synthesizer in die Stücke eingebaut.

Die Alben „Heaven and Hell“ aus dem Jahre 1980 und „Mob Rules“ aus dem Jahre 1981 waren zwar erfolgreich, doch die einstigen Erfolge blieben aus. Man trennte sich von Ronnie James Dio und holte Frontmann Ian Gillian von Deep Purple als Ersatz, doch Deep Purple vereinigte sich wieder 1984 und daher verließ Gillian Black Sabbath wieder. Die Jahre danach wurden von vielen Personalwechseln gezeichnet. 1997 gelang es erst im Rahmen der Ozzfest Tour die Band wieder zusammenzubringen. Das Album 13 sollte dann auch das letzte Album der Metal Götter sein. Nach der Ausgiebigen Tour wurde das letzte Konzert von Black Sabbath am 4 Februar 2017 in Birmingham gespielt. Die Geschichte von Black Sabbath war geschrieben doch an Ihrem Ende kann man sagen, ohne Sie gäbe es den Heavy Metal wie wir Ihn kennen nicht.

Randnotiz

Ozzy Osbourne hatte, nach der Trennung von Black Sabbath, eine grandiose Solokarriere. Dies gilt auch für Ronnie James Dio. Dies ist ebenso bemerkenswert wie die 100 Millionen Alben die Black Sabbath verkauft hat. Diese beiden genialen Köpfe waren das Aushänge Schild von Black Sabbath. 2005 wurde Black Sabbath in die UK Hall of Fame und 2006 in die Rock´n Roll Hall of Fame eingeführt.

Wir sagen danke an die Götter, „keep calm and bang your head“