Moin moin meine Freunde des guten Musik Geschmacks. Mir ist wieder eine tolle Scheibe zugekommen. Die australische Band „Stone Sovereign“ hat nun ein fettes Album rausgehauen, was euch in ein Mythisches Königreich entführt indem Ihr in blutige Schlachten geführt werdet. Die Mythen von Eldred Baines werden erzählt und der feurige Kampf gegen die Seeräuber ist ebenso Programm wie die Welt der Mythen und Überlieferungen von großen Kriegern und Schlachten.

Die Viking Folk Metaler haben da echt was Geiles auf die Beine gestellt. Seid 2016 stehen die 5 Wikinger aus Down under auf der Bühne und haben schon ganz Australien zerrockt. Mit Ihrem Debüt Album „Tales of  Myth and Madness“, welches komplett selbst komponiert wurde, begann eine ehrgeizige Reise mit der 10 tägigen Launch Tour in Victoria. Ein einmaliges Bühnenspektakel erwartet jeden der Stone Sovereign erleben darf. Abgestimmte Kostüme runden die harten Riffs und die tiefen Growls ab. Mein persönliche Highlight auf dem Album ist neben „Heathen & the Half-Breed“ und „Last Drink Before Sunrise“  der Opener Across the Boiling Sea„

Erfrischender Viking Metal und das Album muss in das Regal ohne Frage, aber ich weiß ja das die Geschmäcker verschieden sind. Daher dürft Ihr euch auch bei der Band bedanken, denn für euch haben sie mal das Album als Stream mit dazu gepackt, was ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Also hört rein, bildet euch eure Meinung, denn meine steht schon längst fest, 4,5 Sternchen von 6 möglichen. Daher sage ich jetzt nur noch eins, keep calm, rock up your life and bang your head

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Die Queen des Heavy Metal, Doro Pesch, ist nun 55 Jahre alt, aber kein bisschen leiser.

Sie ist die Powerfrau, der viele Frauen in der Heavy Metal und Rock Szene nacheifern.

Es war der 3 Juni 1964, als Doro Pesch in Düsseldorf das Licht der Welt erblickte.

Eine Bindung zur Musik war früh erkennbar, denn sie sang Songs von Little Richard mit Leidenschaft und Hingabe. Das war auch vermutlich der Grund warum Sie Ihren Gesang weiter ausbildete.

Leider wollte es das Schicksal mit Ihr nicht gut meinen, denn sie erkrankte an TBC im zarten Alter von 16 Jahren und musste sich vielen Therapien unterziehen. Die Krankheit kann tödlich enden ohne eine Behandlung und um so schöner ist es, dass Doro es geschafft hat. Sie bleibt bei der Musik, um sich den eigenen Traum zu erfüllen. Trotz der Hingabe zur Musik, schließt sie die Ausbildung als Grafikdesignerin ab.

Natürlich war die Doro von heute noch längst nicht das, was sie damals war. Ihre ersten Gehversuche machte Sie mit der deutschen Metalband Snakebite. Als Frontfrau von Warlock, war Sie in den 80-er Mega erfolgreich. Das lag zum einen an der genialen Stimme Doros und zum andern das Sie die erste Frau am Mikrofon einer Metalband war. Das beamte die Band ganz weit nach vorne und sehr schnell war Sie mit Warlock die Vorband von Judas Priest, Megadeath und vielen weiteren Metalbands der 80-er. Das Hobby Musik war nun zum Beruf geworden.

Ende der 80-er löste sich Warlock auf, doch Doro blieb der Musik treu. Sie startete Solo voll durch und das das erste Album „Force Majeur“ war sofort erfolgreich. Man merkte schon damals, dass diese Frau etwas besonderes ist und den Heavy Metal verändern wird. 1993 erfolgte aus heutiger Sicht der erste Ritterschlag, denn Sie trat beim Wacken Open Air auf. Seid diesem Tage ist Sie regelmäßig bei den Wackingern auf der Bühne zu sehen.

2018 das Jahr der Dorolative. Zum 35. Bühnenjubiläum brachte sie das Megageile Doppelalbum „Forever Warriors, Forever United“ raus. Das Album widmete Sie Lemmy Kilmister der im Jahre 2015 tragischerweise verstarb und die Bühnen der Musik verlassen hat. Er war ein langjähriger Weggefährte der Queen of Heavy Metal

Diese Powerfrau hat viele Frauen, die heute auf den Bühnen stehen, dazu bewegt sich dem Heavy Metal zu widmen. Wahrlich eine Königin, die immer gut gelaunt ist und im Herzen die Musik trägt.

Daher wünscht dir das Skulls and Bones Magazin alles Gute zum Geburtstag. Wir hoffen dich bald wieder auf der Bühne zu sehen.

Moin moin, meine Freunde des guten Musikgeschmacks, es ist wieder eine Scheibe bei mir eingetroffen, die echt wieder was zu bieten hat. Das neue Album von Whitesnake „Flesh&Blood“ ist seid einigen Tagen auf dem Markt und trotzt allen Befürchtungen, dass es kein großartiges Album werden würde nach dem Ausstieg von Doug Aldrich. Dank seinem Nachfolger Joel Hoekstra und dem mehr in die Songs involvierten Reb Beach an der Gitarre, haben sich die Jungs deutlich besser positioniert als je zuvor.

Die Jungs von Whitesnake rocken richtig ab und beleben die guten alten Blues-Rock Zeiten wieder. Das merkt man gleich beim Opener „Good To See You Again“. Dort spürt man richtig den Spirit des Blues Rock. „Shut up and Kiss“ ist auf der andern Seite wieder ein sauberer Rock, der einen richtig abgehen lässt. Aber auch wenn die beiden Stile kombiniert werden, was man in „Hey You – You Make me Rock“ deutlich spürt, kommt etwas Großartiges heraus. Daher ist eines klar, das Album ist der Knaller schlechthin und darf in keinem CD-Regal fehlen. Also hört rein, wenn Ihr wollt, denn Link gibt’s wie immer und „keep calm and rock up your life“

Moin moin, meine Freunde des guten Musikgeschmacks euer Opi hat euch mal wieder etwas mitgebracht.

Månegarm sind wieder da und das mit geballter Kraft Ihrer Wikinger Armee. Nach vier Jahren sind sie endlich wieder zurück und geben mit Ihrem neuen Album „FORNALDARSAGOR“  so richtig Gas. Wie wilde Wikinger preschen Sie mit „Sveablotet“ richtig los und als der erste Angriff abflacht folgt auf das brachiale ein sauber abgestimmter Klargesang, der mit sauber eingearbeiteten Gitarrenklängen später wieder in einem heftigen Sturm endet. Einfach erbarmungslos sind die Mannen von Månegarm. Das merkt man auch in „Hervors arv“, denn der Song wird einem gnadenlos in den Kopf geballert.

Gut aufgebaut und konstruiert ist das Album“ FORNALDARSAGOR“. Sauber abgestimmte Klargesänge vermischen sich mit harten Blastbeats und hinterlassen durch verschiedene Tempi Wechsel und Einbindungen von groovigen Elementen wie in „Spjutbädden“ einen bleibenden Eindruck. Die Mannen haben auch den weiblichen Aspekt nicht vernachlässigt, denn in keiner Schlacht darf eine Schildmaid fehlen und so stimmt in „Ett sista farväl“ weiblicher Klargesang auf ein weiteres Erlebnis für die Ohren ein. Das Album ist somit eines, was in keinem gut sortierten CD/Platten Regal fehlen darf. „Keep calm and bang your head“

Moin moin, meine Spacken. Es geht um die geilste Metal Institution in Deutschland, das Wacken Open Air. Dieses Jahr wird wieder ein Runder Geburtstag gefeiert, denn Wacken wird 30 Jahre alt. Dieser Geburtstag muss gebührend gefeiert werden und deswegen haben die Wackinger auch jede Menge Geschenke mit in das Jubiläumsboot gelegt.

Doch jetzt könnt ihr ein Geschenk an die Wackinger geben, denn W:O:A 2018 ist nominiert für den Heavy Music Award. Neben dem Hellfest ist auch das Download mit im Rennen. Aber jeder weiß doch, dass Wacken viel besser ist. Helft mit unter https://vote.heavymusicawards.com/, denn Wacken ist die Nummer eins.

 

Moin moin, meine Freunde des guten Musikgeschmacks. Euer Opi hat mal wieder etwas fettes für eure Ohren, das neue Album „Berserker“ von Amon Amarth.

Die Wikinger wie ich sie immer bezeichne sind ja nun schon ein halbes Jahrhundert in den nordischen Schlachten unterwegs. Sie kann man durchaus als die Viking Metaler bezeichnen die mit Ihrem Stil dieses Genre geprägt haben.

Man sollte aber niemals der Meinung sein, dass Amon Amarth in die Ecke des Melodic Metals gehört, sondern durch die harten Sounds und die martialisch, gut eingefügten Growls eher im Heavy Metal Bereich anzusiedeln sind.

 

„Berserker“ zeigt dieses auch sehr gut auf. Die Jungs aus Schweden haben ein fesselndes Album auf den Markt gebracht, dass keine Schwächen der Vikings aufzeigt. Wie ein wilder Berserker kracht das Album mit Schwung in die Schlacht und kracht dann wie die Blitze Odins mit explosiven Schlägen auf einen nieder. Das Abendteuer was dargeboten wird ist genauestens aufeinander abgestimmt. So zieht man mit in einem „Shield Wall“ in die Schlacht, fliegt mit den „Wings of Eagles“ über die Feinde hinweg um wieder in eine Schlacht mit „The Berserker at Stamford Bridge“ zu ziehen. Wieder ein Meisterwerk nach „Jomsviking“ und „Twilight of the Thunder God“. Definitiv darf dieses Album in euren Regalen nicht fehlen. In meinen persönlichen Album Charts rangiert es aktuell auf Platz 1. „Keep calm and bang your head“

Heute zünden wir eine Kerze an, denn wieder ging ein großer Musiker von uns. Phil McCormack, Frontmann von Molly Hatchet ist gestorben. Woran ist bisher leider nicht bekannt.

Phil McCormack wurde nur 58 Jahre alt. Das der Frontmann verstorben sei, gab die Band Molly Hatchet über Ihre Twitter und Bandseite bekannt. Dort schrieb sie:

 „Mit großer Trauer teilen wir den Tod unseres Freundes und Bandmitglieds Phil McCormack mit. Unser Beileid und unsere Gebete gehen in dieser Zeit des Verlusts an seine Familie. Phils Beiträge bei Molly Hatchet wurden auf der ganzen Welt gehört. Er wird vermisst, aber nie vergessen werden.“

Woran McCormack gestorben ist, wurde noch nicht veröffentlicht. Mc Cormack war seid 1996 offiziell Mitglied der Band Molly Hatchet. Er ersetzte Danny Joe Brown, der gesundheitlich schwer angeschlagen war. Nun geht McCormack auf seinen Last Ride. Wir sind bei dir und zünden eine Kerze für dich an.

Moin moin, meine Freunde des Guten Musikgeschmacks. Es ist immer wieder klar das sich eine Band weiterentwickeln möchte. Das ist zwar nicht immer gut, denn Pfade, die man neu beschreitet, können einen doch vor den Kopf stoßen. Als die Scheibe „ Road back to Ruin“ von Prisitne bei mir ankam und die ersten Töne meine Ohren trafen, war es ein WOW Effekt. Der farbenfrohe Country und Funk Stil wurden in ein dunkles düsteres und eindrucksvolles Klangerlebnis gefärbt. Zwar ist immer noch etwas von diesen Einflüssen zu spüren, denn der Opener „Sinnerman“ ist noch recht flott aber hat auch schon den morbiden, melancholischen Stil der Düsternis enthalten.

Diese Erweiterung der musikalischen Vielfalt ist einfach gelungen und das kann man Frontfrau Heidi Solheim und Ihrem Quartett nur bestätigen. Emotionen werden durch Solheim so faszinierend eingebracht das es ein Genuss ist, dieser Melancholie zu folgen. Ein wenig Düsternis der norwegischen Wintertage kommt einem in den Kopf, wenn man „Road back to Ruin“ hört. Hand, Fuß und Kopf das kann man zu dem Album nur sagen. Ich freue mich, dass dieses Album auf dem Markt ist und ich hoffe Ihr euch auch, denn ich lege es euch ans Herz.

Moin moin, meine Freunde des Guten Musikgeschmacks, der Death Metal ist immer wieder ein faszinierendes Erlebnis und man erlebt immer wieder etwas Neues, dass die Neugier weckt. Durch diese Neugier stolpert man dann auch gern über ein paar Hindernisse auf seinem Weg, aber das gehört nun mal dazu auf dem Weg nach oben. Wenn man sich Fractal Universe mit der neuen Scheibe anschaut, so schlingert man immer wieder in den Progressive Metal hinein. Wenn man sich das Intro anhört, denkt man noch nicht über den Progressive Metal nach. „Oneiric Realisations“ ist ein Paradestück des Death Metal. Einfach großartig und ein Klangerlebnis für die Ohren. Wenn man dann aber weiter durch das Album steuert, bekommt man Schwierigkeiten den Wirren des Albums zu folgen.

„Rhizomes of Insanity“ ist das zweite Album der Jungs aus Frankreich und ist ein wenig bizarr, denn die Songs spiegeln den Wahnsinn zwischen dem Sein und dem Nichtsein klar wider. Das Album erinnert ein wenig an einen Philosophy Kurs an der Uni, wo Gedankenspiele frei diskutiert werden. So steuern auch die Songs immer wieder in Ebenen, wo die Vermischung der Stile nicht immer dem Hörer angebracht erscheinen mag. Doch hinter dem Stil merkt man doch, dass es Hand und Fuß hat und durch die Wechsel am Ende einfach ein gutes Album bei dem Mann teils wirklich nachdenken muss, was es eigentlich ist. Mein Lieblingssong auf dem Album ist „Rising Oblivion“. Das Solo ist einfach wahnsinnig geile Kunst und macht einfach Spaß.

Moin moin, meine Freunde des Musikgeschmacks, eine neue Scheibe ist bei mir eingetroffen und natürlich möchte ich das Erlebnis mit euch teilen. Heute kann man eigentlich von einem Heldenepos sprechen wenn man das Album „Des Wandrers Mär“ von Thorondir  hört. Der epische Prolog stellt einen einsamen Wanderer in eine fiktive Fantasy Welt,  in der er es mit vielen Feinden aufnehmen muss, um am Ende zu bestehen. Dieses sauber durchdachte Konzept des dritten Studioalbums beeindruckt einen zutiefst. Die Stimme von Frontmann Kevin Wienerl ist wieder passend zur Stimmungslage und die schnellen und aggressiven Hiebe auf die Drums durch Alexander Göhl gepaart mit den kraftvollen Riffs von Michael Ney, machen jedes Lied einzigartig.

Trotz dieser Aggressivität ist die melodische Seite genauso kraftvoll und sauber ausgeprägt. Beides ergänzt sich und schlägt wie ein Herz im Gleichklang. Das implementieren von kryptischem Gesang in „Dunkle Zeichen“ erinnert an ein altes Kloster im düsteren Mittelalter. Auch die reine Instrumental Nummer „Den Göttern zur Ehr“ bieten eine gute Abwechslung für die Ohren. Einfach genial was Thorondir da geschaffen hat, kann man da nur sagen. Diese Scheibe darf in eurem Metal Regal auf gar keinen Fall fehlen. „Keep calm and bang your head“

Tracklist:
1. Prolog
2. Rache Durch Das Schwert
3. Fenriswolf
4. Dunkle Zeichen
5. Thoron
6. Tiefe Narben
7. Den Göttern Zu Ehr
8. In Der Weite Ein Licht
9. Das Totenheer Von Barathir
10. Durch Des Adlers Augen
11. Schwarze Flut
12. Berserkerwut
13. Epilog